Schulung 2019: Schweißen, Löten, thermisches Beschichten in Industrie und Handwerk

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Mit dem Schulungsangebot der Castolin GmbH soll den Teilnehmern ermöglicht werden, die vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten sofort in die eigene betriebliche Praxis umzusetzen. Das jeweilige schweiß-, löt- und spritztechnische Intensivtraining erfolgt unter ständiger Betreuung durch erfahrene Trainer und Ingenieure.

In unseren Schulungen gehen wir bewusst und konkret auf besondere Kundenanforderungen, -anfragen und -aufgabenstellungen ein, die im Alltag unserer Kunden von Bedeutung sind: seien es Aufgabenstellungen zu spezifischen Verfahrensfragen, werkstoffliche Belange oder auch anwendungsbedingte Besonderheiten.

Das WIG-Verfahren wurde um 1940 bekannt und hat sich zu einem Verfahren für das Verbindungs- und Auftragschweißen entwickelt, mit dem qualitativ hochwertige Schweißergebnisse zu erzielen sind. Die Lichtbogenenergie kann in einem so weiten Rahmen variiert werden, dass nahezu alle Aufgaben vom Hochleistungsschweißen bis zu filigranen Anwendungen durchgeführt werden können. Vorteil als auch Herausforderung dieses Verfahrens sind darin zu sehen, dass der Zusatz unabhängig von der Lichtbogenenergie-Steuerung zugegeben wird - ein quasi zusätzlicher Verfahrensparameter. Schulungsthemen und praktische Durchführungen sind: Basiselemente des WIGSchweißens, Möglichkeiten moderner Stromquellen, Ersatz-, Verbrauchs- und Verschleißteile, Gase zum WIG-Schweißen, Gleichstrom-, Wechselstrom- und gepulster Lichtbogen. Ein Schwerpunkt ist das Auftragschweißen an diversen Werkstoffen sowie die besonderen Erfordernisse verschiedener Werkstoffe für erfolgreiches WIG-Schweißen.

Das Metall-Schutzgasschweißen (MSG, MIG/MAG) wurde zuerst 1948 bekannt und hat seinen handwerklichen und industriellen Siegeszug angetreten. Es ist ein Hochleistungsschweißverfahren mit gutem, vielschichtigem Anwendungspotenzial. Bei nicht ganz fachgerechter Ausführung neigt es jedoch leicht zu Bindefehlern und anderen Ungänzen. Beim Verbindungsschweißen (Konstruktionsschweißen) als auch besonders für das Auftragschweißen, beim vorbeugenden Verschleißschutz als auch bei Reparaturen hat dieses Verfahren große Anwendungsfelder mit hoher Effizienz. Schulungsthemen und praktische Durchführungen sind: Basiselemente des MSGSchweißens, Möglichkeiten moderner Stromquellen, Ersatz-, Verbrauchs- und Verschleißteile, Gase zum MSG-Schweißen, Standard-, Impuls- und TwinPulsLichtbogen. Ein Schwerpunkt ist das Auftragschweißen an diversen Werkstoffen sowie die besonderen Erfordernisse verschiedener Werkstoffe für erfolgreiches MSG-Schweißen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Nutzung verschiedener Schweißgase (MIG/MAG und Formieren) sowie der technische und wirtschaftliche Nutzen von Ein-, Zwei- und Mehrkomponentengasen.

Werkzeuge sind kostenintensive Wirtschaftsgüter. In allen Bereichen der Kaltarbeit wie Werkzeug- und Vorrichtungsbau, Automobil- und Kunststoffindustrie, aber auch in den Bereichen der Warmarbeit wie Halbzeugerstellung, Glas- und Schmiedeindustrie (Gesenk- und Formenbau) oder Gießereien binden Werkzeuge und Formen wesentliches Kapital und müssen wertschöpfend eingesetzt werden. Um dies zu erreichen, sind lange Lebensdauer/hohe Standmengen nötig, was wiederum sehr gut oder ausschließlich durch weitsichtig geplante und fachmännisch ausgeführte Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen erzielt werden kann.

Seit Kohleelektroden durch einen Metallstab ersetzt wurden, konnte das Lichtbogenhandschweißen (E-Handschweißen) zu einem äußerst vielseitigen Verfahren des Verbindens und Auftragens entwickelt werden und es wird in dieser Vielfalt auch heute noch genutzt: zum Konstruktionsschweißen in Betrieb und auf Bau- und Montagestellen im Dick- und Dünnblechbereich. Die handlicher werdenden Stromquellen (Elektronik macht dies möglich) sind für Montagearbeiten (Brückenbau und anderes) äußerst komfortabel, was auch Montageaktivitäten im Handwerk zu Gute kommt.

Liegen ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten bei Kursteilnehmern vor, besteht die Möglichkeit, Schweißerprüfungen nach DIN EN ISO 9606-1 abzulegen;

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